Schub(s)karrenrennen
Als ein Höhepunkt wird jedes Jahr zum Siedlerfest das traditionelle Schub(s)karrenrennen als Spaßspektakel aufgeführt. Hierbei ziehen auch Zuschauer aus anderen Städten in das recht beschauliche Zopp. Es ist eine kuriose Mischung aus Karneval, Tollhaus und Spiel ohne Grenzen. Aufwändig geschmückte Karren werden unter der Begleitung der Zuschauer zu den Spielstationen geführt, die "Tankstellen" genannt werden, wobei das Tempo dorthin keine Rolle spielt. Die Stationen werden Tankstelle genannt, weil man dort Erfrischungen in Form meist alkoholischen Getränken zu sich nimmt. Somit sollen die vorgesehenen Spielchen leichter ausgeführt werden können. Bei den sinnfreien Spielen geht es darum, aufs Ganze zu gehen und sich vor Mitstreitern und Zuschauer lächerlich zu machen. Dabei ist der Spaßfaktor beim Publikum sehr groß.
Übrigens: Zum ersten Mal waren die Zopper in den 1930er Jahre auf diese Art und Weise unterwegs und die Tradition wird bis heute lebendig gehalten.